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Gesundheit7 Min.·15. Februar 2024

Wurmbefall beim Hund: Übertragung, Symptome und Behandlung

Spulwürmer, Bandwürmer, Herzwürmer – wie Hunde sich anstecken, warum Würmer auf Menschen übertragbar sind und wie Elly ihre Entwurmung bekommt.

Wie stecken sich Hunde mit Würmern an?

Wurminfektionen sind bei Hunden häufig – und die Übertragungswege vielfältiger als gedacht:

Die wichtigsten Wurmarten

Bandwürmer

Dazu gehören Gurkenkernwurm (über Flöhe), Fuchsbandwurm (über Beutetiere) und Madenwurm. Der Fuchsbandwurm ist besonders tückisch – er kann beim Menschen zu tödlichen Leberzysten führen.

Spulwürmer

Die häufigsten Würmer beim Hund, vor allem bei Welpen. Werden oft von der Mutter übertragen.

Hakenwürmer

Können durch die Haut eindringen – auch durch die Menschenhaut. Verursachen Blutarmut durch Blutsaugen im Darm.

Peitschenwürmer

Ihre Eier können jahrelang im Boden überleben. Besonders hartnäckig.

Lungenwürmer

Übertragung über Schnecken, Vögel oder Mäuse. Können zu ernsthaften Atemwegsproblemen führen.

Herzwürmer (Dirofilaria immitis)

Ursprünglich ein Mittelmeer-Problem – durch den Klimawandel und die Tigermücke verbreiten sie sich zunehmend auch in Deutschland. Herzwürmer befallen Herz und Lungen und können tödlich sein.

Wichtig: Würmer können auf Menschen übertragen werden!

Besonders der Fuchsbandwurm ist lebensgefährlich für Menschen – er kann Leberzysten bilden, die schwer zu behandeln sind. Hygiene nach dem Hundekontakt ist kein Luxus, sondern Notwendigkeit. Vor allem Kinder sind gefährdet.

Symptome eines Wurmbefalls

Diagnose und Behandlung

Der Tierarzt untersucht eine Kotprobe und erkennt so die Wurmarten. Bei akutem Befall wird ein gezieltes Wurmmittel (Anthelminthikum) eingesetzt. Die Würmer sterben innerhalb von 24 Stunden ab und werden mit dem Kot ausgeschieden.

Prophylaktische Entwurmung wird je nach Lebensumfeld alle 3–6 Monate empfohlen – die genaue Frequenz legt der Tierarzt fest.

Ellys Entwurmungsstrategie

Elly bekommt ihre prophylaktische Entwurmung eingewickelt in Leberwurst – und nimmt sie klaglos an. Da sie BARF frisst (auch Innereien), entwurmen wir regelmäßig. Lieber einmal zu oft als einmal zu wenig. Wir haben eine gute Versicherung – und trotzdem gilt: Vorbeugung ist billiger als Behandlung.

Hygiene-Tipps

  • Hundekot sofort aufsammeln und entsorgen
  • Hände waschen nach Hundekontakt
  • Kinder von Sandkästen fernhalten, in denen Hunde Kot hinterlassen haben
  • BARF-Fleisch bei -18°C mindestens 48 Stunden einfrieren (tötet viele Parasiten)

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Dieser Artikel dient der allgemeinen Information. Den Entwurmungsplan und die passenden Präparate für deinen Hund legt dein Tierarzt individuell fest.

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